Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

MwSt. gesenkt: Die neuen Mac-Preise im Apple Online Store

Bis Ende des Jahres gilt in Deutschland nun wieder jener Mehrwertsteuersatz, der auch in den Jahren 1998 bis 2006 schon einmal aktuell war: 16 Prozent. Viele Anbieter gaben bekannt, ihre Preise dementsprechend anzupassen und damit vorerst mit ziemlich krummen Zahlen zu arbeiten. Im Einzelhandel muss sich angesichts des großen Aufwands, welchen die Umstellung verursacht, erst noch zeigen, wie viel tatsächlich beim Verbraucher ankommt. Im App Store gibt es erst einmal keine Änderungen, denn dort sind die Preise nach "Tiers" festgelegt – in der Eurozone kosten Apps trotz unterschiedlicher MwSt.-Sätze gleich viel. Daran ändert auch die aktuelle Senkung in Deutschland nichts. Wir werfen in dieser Meldung einen Blick darauf, wie sich hingegen die Preise der verschiedenen Macs verändert haben, angegeben sind immer Standardkonfigurationen.


MacBook Air und MacBook Pro
Das günstigste Notebook im Sortiment bietet Apple aktuell für 1168,75 Euro an, die größere vorkonfigurierte Variante liegt bei 1461,20 Euro. Natürlich sanken MwSt-bedingt auch die Preise des MacBook Pro, welches fortan ebenfalls 1461,20 Euro kostet, mit Intel-Prozessor der zehnten Generation sind es 2075,80 Euro. Zum Vergleich: Vorher waren es 2129 Euro, man spart also mehr als 50 Euro. Im Falle des MacBook Pro 16" bittet Apple mit 2630,95 Euro zur Kasse, mit schnellerem Prozessor, mehr Speicher und AMD Radeon Pro 5500M sind es 3118,35 Euro (Ersparnis von rund 80 Euro). Jene Ausführung steht übrigens auch im offiziellen Apple Refurbished Store bereit. Je nach Konfiguration kann man das MacBook Pro 16" dort bereits ab 2231 Euro erhalten.

MacBook Air: Ab 1168,75 Euro

MacBook Pro 13,3", 8th Gen Intel: Ab 1461,20 Euro
MacBook Pro 13,3", 10th Gen Intel: Ab 2075,80 Euro

MacBook Pro 16": Ab 2630,95 Euro
MacBook Pro 16" Refurbished: Ab 2231 Euro


iMac, Mac mini und Mac Pro
Gleich vorweg: Auch wenn der Preis des günstigsten iMacs auf 1266 Euro fiel, können wir den Kauf aus mehreren Gründen nicht empfehlen. Zum einen kommt noch eine herkömmliche Festplatte zum Einsatz, was aus Performancen-Aspekten ein ausgesprochenes Unding ist, andererseits stehen neue Modelle bevor. Dies gilt auch für den iMac 27", für den es Berichten zufolge noch ein Update mit Intel-Chips und möglicherweise neuem Design geben soll. Die mindestens 2046 Euro sind daher zum aktuellen Zeitpunkt kein gut investiertes Geld. Da der iMac Pro demnächst drei Jahre alt wird, ohne dass Apple die Hardware aktualisierte, sollte man diesen Kauf ebenfalls überdenken.

iMac 21,5": Ab 1266 Euro
iMac 27": Ab 2.046,05 Euro
iMac Pro: Ab 5360,35 Euro


Den 2018er Mac mini, welchen Apple in diesem Jahr nur geringfügig anpasste, erhält man in der Basisversion nun für 905,55 Euro, in der größeren Konfiguration ab 1257,75 Euro. Die Einsparung durch 16 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer liegt damit bei gerade einmal 22 Euro.

Mac mini: Ab 905,55 Euro

Beim Mac Pro fällt die Senkung der Mehrwertsteuer schon deutlicher ins Gewicht. Dem Hauptklientel, dies ist sicherlich nicht der Privatanwender, dürfte das aber relativ egal sein. Der neue Einstiegspreis liegt nun bei 6335,15 Euro– knapp 164 Euro weniger als vorher. Das passende Pro Display XDR ist bis Ende des Jahres ab 5360,35 Euro zu haben, wenngleich auch dieses Produkt eher den gewerblichen Kunden anspricht, für den die MwSt. nur ein Durchlaufposten ist.

Mac Pro: Ab 6335,15 Euro
Pro Display XDR: Ab 5360,35 Euro

Kommentare

athlonet01.07.20 10:25
MTN
Dies gilt auch für den iMac 27", für den es Berichten zufolge noch ein Update mit Intel-Chips und möglicherweise neuem Design geben soll.

Den sollen sie endlich mal veröffentlichen. Das noch aktuelle Modell ist jetzt schon seit ungefähr 2 Monaten kaum mehr lieferbar.
+3
Tirabo01.07.20 10:27
Das war mein Post Anfang Juni:
Tirabo04.06.2016:33
pcbastler
Keiner wird die Preise senken... es wird einfach eine versteckte Preiserhöhung werden... und am Ende der 16%-Phase werden alle die Preise um die dann wieder "erhöhten" 3% anpassen.

...oder ist hier tatsächlich jemand, der glaubt, dass Zitronenfalter Zitronen falten?

Natürlich wird der Preis gesenkt, wenn die Ust von 19% auf 16% ermäßigt wird. Genau dafür soll ja die Senkung der STEUER auch da sein.

Dafür wurden mir 4 positive und 6 negative Stimmen gegeben.

Nun herrscht Klarheit, dass Apple die Preise der USt angepasst hat. ich habe es so erwartet und freue mich über diesen Schritt!
+7
Wurzenberger
Wurzenberger01.07.20 11:06
Vielleicht falten Zitronenfalter doch Zitronen.
+2
vasquesbc
vasquesbc01.07.20 11:10
Ich hoffe, dass ich durch eiserne Disziplin die Ersparnisse durch die Mehrwertsteuersenkung nicht gleich auf einmal ausgebe.
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt.
+7
Dante Anita01.07.20 11:20
Bin ehrlich gesagt überrascht, dass Apple die 3 % so weitergibt. Verpflichtet waren sie dazu rechtlich ja nicht, oder?
Zumindest hätte ich damit gerechnet, dass sie auf gerade Zahlen runden.
0
UWS01.07.20 11:25
Tirabo
Das war mein Post Anfang Juni: ..... Dafür wurden mir 4 positive und 6 negative Stimmen gegeben.
...dann gehe ich mal davon aus, dass sich alle Downvoter SOFORT dorthin begeben und das rückgängig machen...

Aber mal im Ernst ... nimm es einfach nicht so tragisch. Die Motive für Downvotes sind hier offenbar sehr unterschiedlich.

Schlimmste Sünde: Irgendetwas im Zusammenhang mit Apple kritisieren oder die Unfehlbarkeit von Cupertino in Frage stellen. Da kommen sofort die Fackeln..

Zweitschlimmste Sünde: Irgendetwas an Windows auch nur ansatzweise für nicht soooo schlecht zu halten (Gutes über Linux wird noch so gerade eben toleriert...weil OSX ist ja für einige so etwas wie Linux in gut...)

Ansonsten sind eben auch noch einige notorische Misanthropen, Krawallmacher, Trolle und Leute, die schlicht keine Maus bedienen können, unterwegs...

Und – nicht zu vergessen – es gibt auch eine Mehrheit, die sich ehrlich mit Meinungen anderer auseinandersetzt, sonst wären wir ja alle schon weg.

Also ich finds amüsant und möchte aus Unterhaltungsgründen aber auch nicht auf das Voting-System verzichten

...und jetzt gehen wir die 3 % verprassen
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
-5
Tirabo01.07.20 11:42
@UWS

Wie kommst du darauf, dass ich es tragisch nehme?

Ich selbst habe kein Problem mit Votings, es war eine rein sachliche Information. Ich halte aber manchmal gerne einen Spiegel vor. Das war lediglich meine Absicht.

Wurzenberger hat es bereits mit "Ups" schön umschrieben
0
adiga
adiga01.07.20 11:53
Dante Anita
Bin ehrlich gesagt überrascht, dass Apple die 3 % so weitergibt. Verpflichtet waren sie dazu rechtlich ja nicht, oder?
Zumindest hätte ich damit gerechnet, dass sie auf gerade Zahlen runden.
Natürlich sind sie theoretisch verpflichtet. Sie müssen gemäss Gesetz diejenige MwSt. berechnen welche für das entsprechende Land gelten (D neu 16%, A 20%, CH 7.7%). Allerdings gibt es viele welche in der Praxis den Preis ohne MwST so erhöhen, dass es zusammen mit der MwSt den gleichen Betrag ergibt wie vor der MwSt Änderungen. Nennt man dann versteckte Preiserhöhung.
0
UWS01.07.20 12:05
Tirabo
@UWS

Wie kommst du darauf, dass ich es tragisch nehme?
Hatte ich im Kontext so interpretiert...aber wie das so ist mit Interpretationen, manchmal sind se eben falsch Wenn es so war, sorry-...
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
0
Plebejer
Plebejer01.07.20 12:12
Psst...es sind tatsächlich nur 2,586%. Auf einem Tagesgeldkonto gibt es weniger.
+3
ruphi
ruphi01.07.20 12:35
Plebejer
Psst...es sind tatsächlich nur 2,586%. Auf einem Tagesgeldkonto gibt es weniger.
Ja.. die Leute kennen den Unterschied zwischen Prozent und Prozentpunkten leider nicht
+3
Tirabo01.07.20 13:48
UWS
Tirabo
@UWS

Wie kommst du darauf, dass ich es tragisch nehme?
Hatte ich im Kontext so interpretiert...aber wie das so ist mit Interpretationen, manchmal sind se eben falsch Wenn es so war, sorry-...

Alles gut!
0
RyanTedder01.07.20 13:48
Wäre doch interessant den Artikel mit einer Umfrage zu verknüpfen, wer jetzt alles kaufen möchte. Nach 6 Monaten fragen wir dann alle, ob es sich gelohnt hatte. Dann weiß der Rest Bescheid, wenn es mal wieder soweit ist 😜
0
winfel01.07.20 14:06
vasquesbc
Ich hoffe, dass ich durch eiserne Disziplin die Ersparnisse durch die Mehrwertsteuersenkung nicht gleich auf einmal ausgebe.

Ach komm! Mal ein Eis wird doch drinsein
0
winfel01.07.20 14:07
RyanTedder
Wäre doch interessant den Artikel mit einer Umfrage zu verknüpfen, wer jetzt alles kaufen möchte. Nach 6 Monaten fragen wir dann alle, ob es sich gelohnt hatte. Dann weiß der Rest Bescheid, wenn es mal wieder soweit ist 😜

Das wird wohl nicht funktionieren, denn mit einer Umfrage fragt man ja nur ab, was die Leute wollen (und zum Teil auch, was sie meinen, was sie wollen sollen). Interessant ist aber ja, ob es wirklich den Konsum anhebt, und das kann wohl nur eine Statistik im Nachhinein herausfinden.
0
Tirabo01.07.20 14:19
Dante Anita
Bin ehrlich gesagt überrascht, dass Apple die 3 % so weitergibt. Verpflichtet waren sie dazu rechtlich ja nicht, oder?
Zumindest hätte ich damit gerechnet, dass sie auf gerade Zahlen runden.

Die USt ist eine Verbrauchssteuer, sie richtet sich an den Endkunden. Dieser bezahlt sie beim Kauf eines Güters.
Für den Unternehmer sind sie durchlaufender Posten (Zumindest sollte es so sein, es gibt ja leider die verbrecherischen USt-Karusells, aber darüber müssen wir jetzt nicht reden).

Ich habe nicht verstanden, warum manche hier davon sprachen, dass es für den Markt so oder so förderlich ist, wenn zB. ein Hersteller die Nettopreise erhöht, um die USt, also die Verbrauchs-/Endkundensteuer, dann nicht an den Kunden weitererzugeben.

Genau dafür wurde doch das politische Instrument der USt-Senkung eben nicht eingeführt. Es ist eben eine Endkundensteuer.

Das wäre in meinen Augen nämlich (aus moralischer Sicht) Abzocke weil das Eine NUR die Marge des Unternehmen selbst erhöht, währenddessen eine geringere USt dem Unternehmen UND dem Kunden hilft, weil dann wieder mehr Umsätze generiert werden, damit in dieser "ängstlichen" und angespannten Zeit wieder mehr Güter verkauft werden.

Es soll ja die Kauflust des Kunden wieder gefördert werden und nicht die Marge des Unternehmens!
+1
Dante Anita01.07.20 14:34
adiga

Wobei das ja nichts strafbares ist. In Österreich wurde jetzt beispielsweise in der Gastronomie die MwSt. temporär bis Ende des Jahres auf 5 % gesenkt. Hier ist das bewusst als Hilfe für die Unternehmen gedacht. D. h. Die Endkundenpreise können gleich bleiben, die Unternehmen streifen dank höherem Nettopreis mehr ein.
+2
Nebu2k02.07.20 21:57
Kauft jemand wirklich noch bei Apple seitdem es die Geräte auch bei Amazon gibt?
Immer günstiger und besserer Support...
Früher „musste“ man ja aber heutzutage...
Selbst mein iPhone 11 Pro hatte ich zunächst bei Apple vorbestellt. Dann paar Tage später bei Amazon und da das Amazon Gerät vorher ankam bei Apple storniert...
-1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.